Das Handy klingelt. ich gehe nicht ran. Wenn man auf einen Anruf wartet und dieser nicht kommt, warum andere würdigen. Vielleicht kommt das ersehnte ja genau in dem Moment, in dem man nicht darauf achtet. Nunjua,die Zeit heilt alle Wunder wie Judith Holofernes sang und ich bin alt genug, um zu wissen,dass meine Nummer nie von der person gewählt werden wird,die ich sprechen will. Diese Person ist heimlich aus meinem Leben geschlichen ohne eine Nachricht zu hinterlassen. "Die von Ihnen gewählte Nummer ist nicht erreichbar", sagt mir eine Stimme in zwei Sprachen und ich lege wieder auf. "Wo bist du jetzt?!", trällert Kim Frank in meinem Kopf. Wenn man alleine ist denkt man an die seltsamsten Sachen. Mein Briefe werden - mit einem gelben Zettelchen versehen - wieder zu mir geschickt. "Der Adressat konnte nicht aufgefunden werden", steht darauf. Nunja, wenigstens kein "Er hat deinen Brief verweigert,blöde Kuh".
Der Tag kann also nur besser werden.
Im Radio höre ich die Zeilen: "Ich brenne lichterloh"...
Ja,das mag zu treffen. Ein saurer Cocktail aus Wut, Trauer und einem mir unbekannten Gefühl füllt meinen Magen. "Na,fein! Dann lass es halt. Wirf die Jahre der Freundschaft einfach weg...Viel Spaß,wo immer du dich auch rumtreibst...Wenigstens hat der Streit ein Ende.", sagt mein Gehirn und schüttet noch mehr eiskalte Enttäuschung in meinen Bauch.
Der Tag kann also nur besser werden.
Im Radio höre ich die Zeilen: "Ich brenne lichterloh"...
Ja,das mag zu treffen. Ein saurer Cocktail aus Wut, Trauer und einem mir unbekannten Gefühl füllt meinen Magen. "Na,fein! Dann lass es halt. Wirf die Jahre der Freundschaft einfach weg...Viel Spaß,wo immer du dich auch rumtreibst...Wenigstens hat der Streit ein Ende.", sagt mein Gehirn und schüttet noch mehr eiskalte Enttäuschung in meinen Bauch.
ich stelle mir mein leben als Bahnhof vor und er wäre ein Zug, der halt abgefahren ist, mir aber das baldige kommen eines neuen ankündigt.
Das dieser Gedanke schwachsinnig ist,weiß ich selbst. Aber irgendwie muss man sich ja beruhigen. Kurz überlege ich, alle Fotos zu verbrennen. "Das ist er nicht wert", meint der Kopf und in meinem Magen wird es wieder kalt.
Mein Handy klingelt wieder. Ich gehe wieder nicht dran,denn ein Teil meines Herzens hängt immernoch an dem dritten Satz.

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